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Parität (engl. parity) Unter Parität bzw. Paritätsbits versteht man Zusatzinformationen zur Sicherung der Integrität von elektronischen Dokumenten. Siehe auch CRC, EKK, Prüfsumme.
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Passwort Eine aus Buchstaben, Sonderzeichen und Ziffern bestehende Zeichenfolge, durch die u. a. ein PSE (Personal Security Environment) vor unerlaubtem Zugriff geschützt wird.
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PC/SC Von Microsoft entwickelter Standard für den Zugriff von PC-Anwendungen auf ein Smartcard-Lesegerät. In der PC/SC-Workgroup arbeiten PC- und Smartcard-Hersteller an der Integration von PCs und Smartcards.
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PEM Abkürzung für "Privacy Enhanced Mail". PEM ist eine sicherheitserweiterte E-Mail. Das PEM-Format beinhaltet das digitale Signieren und Verschlüsseln von Texten sowie den Versand von Zertifikaten und Sperrlisten. Das Format ist so gestaltet, dass es unabhängig vom Transportweg und den E-Mail-Anwendungen übermittelt werden kann. PEM-gesicherte Dokumente sind für die lokale Signaturprüfung und Geheimhaltung geeignet, da sie ihre Sicherheitserweiterungen nach dem Empfang beibehalten. Somit ist PEM - ebenso wie PKCS#7 - auch für die Dokumentensicherheit allgemein sehr gut geeignet. Siehe auch MailTrusT.
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PIN Abkürzung für "Personal Identification Number" (deutsch: Persönliche Identifikationsnummer). Die PIN ist eine Zahlenkombination, die den Benutzer gegenüber der Chipkarte als rechtmäßigen Kartenbesitzer authentifiziert. Die PIN wird vom Benutzer an der Tastatur oder einem PIN-Pad eingegeben und der Karte präsentiert. Die Karte vergleicht die PIN mit einem im EEPROM gespeicherten Referenzwert.
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PKCS Abkürzung für "Public Key Cryptography Standard". Von der US-amerikanischen Firma RSA Security entwickelte Reihe von Normen für asymmetrische Verschlüsselungsverfahren.
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PKCS#1 RSA Cryptography Standard. Empfehlungen für die Implementierung von Public-Key-Kryptografie auf Grundlage des RSA-Algorithmus.
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PKCS#10 Certification Request Syntax Standard. Beschreibt die Syntax einer Zertifizierungsanfrage für einen öffentlichen Schlüssel, einen Namen und eventuell eine Menge von Attributen.
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PKCS#11 Cryptographic Token Interface Standard. Spezifiziert eine Schnittstelle namens Cryptoki für Geräte, die kryptografische Informationen enthalten oder kryptografische Funktionen ausführen.
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PKCS#12 Personal Information Exchange Syntax Standard. Spezifiziert ein portierbares Format zum Speichern oder Transportieren der privaten Schlüssel, Zertifikate und sonstiger Geheimnisse eines Benutzers.
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PKCS#13 Elliptic Curve Cryptography Standard. Dieser Standard befindet sich in der Entwicklungsphase. Er beinhaltet viele Aspekte der Elliptische-Kurven-Kryptografie, einschließlich Parameter- und Schlüsselgenerierung, Gültigkeitserklärung, digitaler Signaturen, Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln, Schlüsselvereinbarung und ASN.1-Syntax.
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PKCS#15 Cryptographic Token Information Format Standard. Mit dem Standard sollen die Benutzer kryptografische Tokens verwenden können, um sich gegenüber verschiedenen Anwendungen - die diesem Standard entsprechen - zu identifizieren, unabhängig vom Cryptoki oder sonstigen Schnittstellen der Anwendung.
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PKCS#3 Diffie-Hellman Key Agreement Standard. Beschreibt eine Methode zur Implementierung des Diffie-Hellman-Protokolls.
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PKCS#7 Cryptographic Message Syntax Standard. Spezifiziert ein Format für verschlüsselte und/oder signierte Nachrichten bzw. Dateien. PKCS#7 bildet die Grundlage von S/MIME.
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PKI Abkürzung für "Public Key Infrastructure". Als PKI bezeichnet man in der Kryptologie und Kryptografie ein System, welches es ermöglicht, digitale Zertifikate auszustellen, zu verteilen und zu prüfen. Die innerhalb einer PKI ausgestellten Zertifikate sind meist auf Personen oder Maschinen festgelegt und werden zur Absicherung computergestützter Kommunikation verwendet.
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PKIX Public Key Infrastructure with X.509 Working Group. Arbeitsgruppe der IETF (Internet Engineering Task Force), die sich mit der Entwicklung von Standards für eine Zertifizierungshierarchie von Public-Key-Verschlüsselungsverfahren beschäftigt.
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Plaintext Englisch für Klartext. Als Klartext bezeichnet man die ursprüngliche Form eines Dokuments. Ein Dokument liegt vor der Verschlüsselung und nach der Entschlüsselung im Klartext vor.
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Plaintext Attack Englisch für Klartextangriff. Ein Angriff der Kryptoanalyse, bei dem zusätzlich zum Geheimtext der Klartext zur Verfügung steht.
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Pohling-Hellman-Verfahren Asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren.
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Policy Richtlinien, die das Sicherheitsniveau festlegen.
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Primfaktorzerlegung Zerlegung einer Zahl in Faktoren, die Primzahlen sind. Siehe Faktorisierungsproblem.
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Privater Schlüssel (engl. private key) Synonym für geheimer Schlüssel. Nur mit dem privaten Schlüssel des Empfängers können die mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselten Daten wieder entschlüsselt werden.
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Prüfsumme In der Informatik ist eine Prüfsumme (englisch: checksum) eine einfache Maßnahme zur Gewährleistung von Datenintegrität bei der Datenübermittlung oder -speicherung. Sie wird hauptsächlich bei der Datensicherung und bei der Datenübertragung verwendet.
Der Begriff Prüfsumme wird auch für aufwendigere Prüfverfahren verwendet, die komplexere Berechnungen anstelle der einfachen Aufsummierung der Datenwerte vornehmen, so z. B. für die Zyklische Redundanzprüfung (ZRP, engl. CRC). Eine ZRP verwendet statt einfacher Addition eine Polynomdivision und ist im Allgemeinen effektiver bei der Erkennung von Zufallsfehlern als eine primitive Prüfsumme.
Obwohl eine herkömmliche Prüfsumme nützlich ist, um vor unbeabsichtigten Änderungen zu schützen, bietet sie keine Sicherheit gegenüber beabsichtigen Datenänderungen (Manipulation), da sie trivial zu umgehen ist. Es ist deshalb oft notwendig, anstelle eines einfachen Prüfsummenverfahrens kryptografisch stärkere Algorithmen wie Einweg-Hash-Algorithmen (z. B. Message Digests) zu benutzen.
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PSE
Abkürzung für "Personal Security Environment" (deutsch: persönliche Sicherheitsumgebung bzw. Träger sicherheitsrelevanter Daten). Da Authentisierung, Verbindlichkeit und Integrität letztlich auf der Geheimhaltung des privaten Schlüssels beruhen, gilt es, diesen vor fremden Zugriffen entsprechend zu schützen. Schlüssel und Zertifikate werden in einem PSE gespeichert, wobei die PSEs in Software oder Hardware realisiert werden können.
- Bei Software-PSEs wird der private Schlüssel in einer Datei verschlüsselt abgelegt, auf die wiederum nur mit einer PIN zugegriffen werden kann, die nur dem Anwender bekannt ist.
- Bei Chipkarten mit Kryptoprozessor wird der private Schlüssel auf einer Karte gespeichert und kann nicht ausgelesen werden. Nach Eingabe einer PIN wird die Verschlüsselung/Signatur auf der Karte selbst geleistet.
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Public-Key-Verschlüsselungsverfahren Public-Key-Verschlüsselungsverfahren sind spezielle asymmetrische Verschlüsselungsverfahren, bei denen ein Schlüssel vom Inhaber geheim gehalten (privater Schlüssel) und der andere weitergegeben wird (öffentlicher Schlüssel).
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PUK Abkürzung für "Personal Unblocking Key". Die PUK ist eine Nummer zur Entsperrung einer PSE, bei der die PIN mehrfach falsch eingegeben wurde.
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